SKOPEIN - Kunst im freien . Raum, Projektraum in Rees 2026
skopein (altgriechisch)= beobachten / von einem Punkt aus
Formen an der Fensterscheibe sind der Ausgangspunkt für die Erkundung des Raums und zeigen die Fäden, durch die sämtliche Lebewesen - Mensch, Tier und Pflanze - auf geheimnisvolle Weise miteinander verwoben sind.
Licht - Schatten
Hell - Dunkel
Positiv - Negativ
... und die Entstehung von ungeahnten Zusammenhängen der Ereignisse.
Tellergeschichten - ein fortlaufendes Projekt seit 2025
Begegnungen sind die Fäden, die uns wie ein Gewebe miteinander verbinden. Begegnungen formen uns, sie machen uns aus. Manche weniger und manche mehr. Immer jedoch bleibt ein wenig der Begegnungen an uns hängen und wird bewusst oder unbewusst zu einem Teil von uns.
Diesen Begegnungen, die uns ausmachen, uns formen, uns nachdenklich stimmen oder bedeutsame Ereignisse in unseren Leben waren, spüren wir während eines gemeinsamen Essens nach. Den Begegnungen wird Raum und Zeit gegeben, sie manifestieren sich in den Tellern, von denen gemeinsam gegessen wird.
Wunderkammer der Natur - Kunst im Kern 2022
Die Wunderkammer der Natur besteht aus fragil arrangierten Blüten, Naturfundstücken und Zeichnungen. Man ist aufgefordert, genau hinzuschauen und sich vorsichtig einen Weg durch die Installation zu bahnen. Wir müssen lernen, uns mit der Natur als Einheit wahrzunehmen, anstatt sie an uns anzupassen.
vielen Dank an Armin Küpper für die schöne Improvisation in der Rauminstallation -2022
KunstBOXen - Wandern in deutschen Nationalparks, seit 2021
Visuelle und akustische Spurensuche in 5 deutschen Nationalpark
Wandern, zeichnen, aquarellieren, fotografieren - eine Spurensuche zwischen Kultur und Natur - wo beginnt die Natur, wo finden sich menschliche Spuren - wo lösen sich Natur und Kultur ineinander auf- beginnen zu fließen - Gegensätzen, die sich auflösen - eine Einheit bilden - miteinander harmonieren
- Nationalpark Eifel
- Nationalpark Kellerwald- Edersee
- Nationalpark Berchtesgaden
- Nationalpark Harz
- Nationalpark Hunsrück-Hochwald
- Nationalpark Schwarzwald
Die entstandenen Zeichnungen, Aquarelle und Dokumente können in einzelnen Boxen ausgeliehen werden und zu Hause erfahrbar werden.
Grüne OASE - Projektraum EA71, 2019
Umgeben von Menschen, Häusern Straßen Autos – verbauter Zivilisation – sucht der Mensch Ruhe, Erholung und Zuflucht in der unberührten Natur oder auch in kleinen Inseln der Naherholung. Diese finden sich zuhauf am Niederrhein. Z.B. im Grenzgebiet von Schwalm-Nette-Maas, entlang des Rheins bei Xanten und Wesel oder im ländlichen Raum rund um Kleve. Ich ermöglichte dem Besucher 2 Wochen lang Ruhe und Erholung mitten in der Stadt im Projektraum EA71.
Der Besucher wird mit den Gerüchen des Waldes konfrontiert, das Licht ist flirrend. Im Fenster des Projektraums befinden sich Äste, Blätter, Laub – Dinge der Natur (aus dem Waldgebiet der Schwalm-Nette). Ich inszeniere einen Ort der Ruhe und unberührten Natur mitten in Mönchengladbach für den gestressten Stadtmenschen.
Die Reihe „Living in the woods“ umfasst ca. 30 Malereien und Zeichnungen in den Formaten 9 x 14 cm bis 100 x 75 cm auf Leinwand, Holz und Papier. Die Arbeiten entstanden zwischen 2014 und 2017.
Stadtschatten -
Aus dem Programmheft: "Anne Fiedler nutzt den öffentlichen Raum um ihre lebensgroßen Zeichnungen zu präsentieren. An ausgewählten Stellen reagiert sie auf die Umgebung, indem sie Schablonen aus Papier schneidet und diese mit Kleister an Mauern, Hauswänden oder auf dem Straßenpflaster aufbringt. Damit sind ihre Kunstwerke der Vergänglichkeit ausgesetzt, wie schemenhafte Abdrücke all der Menschen, die sich durch Willich bewegt haben oder noch bewegen werden. Figuren an unerwarteter Stelle, in spontanen Situationen für einen längeren Zeitraum festgehalten, verbunden mit vorhandenen baulichen Gegebenheiten, bringen uns zum Staunen, Schmunzeln und genauer Hinschauen. Entpersonalisiert und dennoch nicht fremd, mittendrin und trotzdem am Rand, länger am Ort als alle anderen, aber immer noch vergänglich – eine schöne Bereicherung und Ergänzung des Stadtbildes."
Papierarbeit, Kleister aus Stärke und Zucker
Kunst im Kern 2019
Botanischer Garten Duisburg
Abbildungen der Arbeiten im Botanischen Garten Duisburg Duissern während des 7. Kunstraum Grün 2019.
Papierarbeit, Kleister aus Stärke und Zucker.
Siebter Kunstraum Grün 2029
Willicher Geschichten
Ein Weihnachtsbaum, geschmückt mit Dingen der Willicher Bürger. Diese Dinge haben in einer persönlichen Weise eine Bedeutung für jeden Einzelnen. Damit ist der Weihnachtsbaum eine Projektionsfläche für Willicher Lebensgeschichten.
In den Adventwochen wurde der Weihnachtsbaum zu einem Tauschbaum. Die Willicher Bürger durften einen Gegenstand des Baumes wegnehmen und gegen einen neuen ersetzen. Damit veränderten sie die Geschichten, die der Baum mit sich trug und sie veränderten die einzelne Geschichte des Gegenstandes, den sie eintauschten.
"Anne Fiedler will auffordern, sich mit den Dingen auseinander zu setzen, die einem besonders wichtig sind. Beim Austausch der Geschichten und Gegenstände ist auch die Kommunikation sehr wichtig."
2012
Der Frühlingskalender
94 Betonplatten bedecken den Boden seit Frühlingsbeginn. Täglich wird eine Platte umgedreht und seitlich der ursprünglichen Fläche platziert. So entstehen 94 Tage lang - bis zum Sommerbeginn- Handschriften des Frühlings.
Paderborn 20.03.2001 - 21.06.2001
Gummizelle - ARToll Kunstlabor Bedburg-Hau, 1999
Material: Goldzack - Gummilitze, Dachlattenkonstruktion, Verlegeplatten

























































































































































